Fassadenbau im Wallis: Wir messen, was Ihr Gebäude verliert –
und stoppen es
Wir dämmen die Gebäudehülle von Mehrfamilienhäusern aus den Jahren 1960 bis 1990 – für Verwaltungen, Stockwerkeigentümer und Eigentümer, von der Thermografie bis zur Abnahme. Bewohnt saniert und mit dem Fördergesuch vor Baubeginn.
Legende der Messung
- 01 Diagnose im Winter Thermografie in der Heizperiode, Bericht vor der Offerte.
- 02 Fördergesuch vor Baubeginn Gesuch M-01 und GEAK Plus vorbereitet, kein Material vor dem Entscheid.
- 03 Bewohnt saniert Fassade um Fassade, Information per Brief und Aushang.
Delta U in Zahlen
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1998
in Siders seit
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180’000
m² gedämmte Fassaden
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140
sanierte Mehrfamilienhäuser
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4
Lernende Fassadenbau
Leistungen
Vier Handwerke der Gebäudehülle
Wir bauen die Gebäudehülle: Dämmung, Unterkonstruktion, Verkleidung, Anschlüsse, Brandschutz und Gerüst. Keine dekorativen Malerarbeiten.
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01 Aussenwärmedämmung Kompaktfassade mit Verputz Vorher U = 1,10 W/m²K Nachher U = 0,17 W/m²K Mehr erfahren : Verputzte Aussenwärmedämmung
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02 Hinterlüftete Fassaden Vorgehängte hinterlüftete Fassade Hinterlüftung ≥ 3 cm Nachher U = 0,15 W/m²K Mehr erfahren : Hinterlüftete Fassaden und Verkleidungen
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03 Beton und Balkone Betoninstandsetzung und Wärmebrücken Balkonplatte 6,4 °C Nach Dämmung 14,1 °C Mehr erfahren : Beton- und Balkonsanierung
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04 Fassadendiagnose Thermografie, Beton, Asbest, Brandschutz, GEAK Deckenstirn 9,8 °C Leibung 8,1 °C Mehr erfahren : Fassadendiagnose
Bauten 1960 – 1990
Warum diese Fassaden Wärme verlieren
Die Bauten dieser drei Jahrzehnte entstanden schnell, in Beton und vor den ersten ernsthaften Dämmvorschriften. Vier Punkte zeigen sich auf fast jeder unserer Thermografien.
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Ungedämmter Beton Wandfläche: U ≈ 1,1
Betonwände von 18 bis 20 cm ohne oder mit 2 bis 4 cm Dämmung: Der U-Wert liegt oft über 1,0 W/m²K – fünfmal mehr, als für den Förderbeitrag verlangt wird.
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Deckenstirnen und Balkone Deckenstirn: 9,8 °C
Die Geschossdecke durchstösst die Fassade und wird zum Balkon: eine kalte Linie auf jedem Geschoss, an der Schimmel und Kondensat entstehen.
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Rissige alte Verputze Feuchte im Untergrund: 12 %
Durch Risse dringt Wasser ein, gefriert, schädigt den Untergrund und lässt die Armierung rosten.
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Faserzementplatten Einbaujahr: < 1990
Vor 1990 als Verkleidung und Brüstung weit verbreitet, können sie Asbest enthalten: Vor jedem Rückbau ist eine Analyse nötig.
Illustratives Wärmebild
Für StWE und Verwaltungen
Ein Projekt, das an der Versammlung durchkommt
Ein Fassadenprojekt wird an der Versammlung gewonnen oder verloren. Unsere Unterlagen geben der Verwaltung, was sie zum Überzeugen braucht: Mehrheiten, Zeitplan und Finanzierungsplan – auf weissem Grund und druckfertig.
Unterlagen für die VersammlungMehrheiten
- Notwendige Massnahmen Art. 647c ZGB
- Nützliche Massnahmen Art. 647d ZGB
- Luxuriöse Massnahmen Art. 647e ZGB
Zeitplan
- Dezember – Februar Winterdiagnose
- Februar – März Detaillierte Offerte
- April – Juni Beschluss an der ordentlichen Versammlung
- Sommer Fördergesuch und Bewilligung
- Herbst – Winter Entscheide und Vorbereitung
- Folgender Frühling Gerüst und Bauarbeiten
Finanzierung
- Erneuerungsfonds
- Förderbeitrag M-01
- Zusätzliche Einzahlungen
- Steuerabzug
Förderbeiträge
Das Fördergesuch kommt vor dem ersten Hammerschlag
Wallis: CHF 70.– pro m² gedämmte Fassade mit U ≤ 0,20 W/m²K, höchstens 30 % der Investition.
Goldene Regel: Gesuch vor Baubeginn einreichen.
Bereits angeliefertes Material gilt als Baubeginn.
Beispiel
Mehrfamilienhaus von 1972 in Siders, 6 Geschosse, 24 Wohnungen
1’200 m² × CHF 70.–
CHF 84’000.–
GEAK Plus: verlangt (Beitrag über CHF 10’000.–)
Referenzen
Drei Häuser, vorher und nachher gemessen
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Hinterlüftete Fassade Siders · 1972
Mehrfamilienhaus von 1972 mit 6 Geschossen, hinterlüftete Faserzementfassade in Siders
- Fassadenfläche
- 1’200 m²
- Bauzeit
- 5 Monate
- U (W/m²K)
- 1,10 , 0,17
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Verputzte Dämmung Crans-Montana · 1985
StWE von 1985 in Crans-Montana: Aussenwärmedämmung an der Versammlung beschlossen
- Fassadenfläche
- 1’860 m²
- Bauzeit
- 4½ Monate
- U (W/m²K)
- 0,85 , 0,18
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Beton und Balkone Visp · 1968
Sanierte und gedämmte Balkone in Visp
- Fassadenfläche
- 640 m²
- Bauzeit
- 9 Wochen
- U (W/m²K)
- 1,30 , 0,24
Vorgehen
Eine Baustelle am Mehrfamilienhaus, Schritt für Schritt
Von der Winterdiagnose bis zur Abnahme rund anderthalb Jahre bei einer StWE, davon 3 bis 5 Monate mit Gerüst.
- 01
Diagnose
1 bis 2 Tage, im Winter
Thermografie in der Heizperiode, Aufnahme von Beton und Rissen, Asbestanalysen. Bericht innert zwei bis drei Wochen.
- 02
Beschluss
an der ordentlichen Versammlung
Detaillierte Offerte pro Position, Varianten und Finanzierungsplan. Auf Wunsch stellen wir das Projekt an der Versammlung vor.
- 03
Förderung
2 bis 4 Monate
Gesuch M-01 und GEAK Plus vor Baubeginn, Bewilligung der Gemeinde. Vor dem Entscheid wird kein Material geliefert.
- 04
Gerüst
1 Woche pro Fassade
Brief an die Bewohner vier Wochen vorher, Gerüst höchstens 30 cm vor der Fassade, dreiteiliger Seitenschutz, abends gesichert.
- 05
Arbeiten pro Fassade
3 bis 5 Monate für 6 Geschosse
Beton und Balkone, Dämmung, Fensteranschlüsse, Verkleidung oder Verputz. Wöchentlicher Aushang in jedem Eingang und ein einziger Bauführer.
- 06
Abnahme
mit Verwaltung oder StWE
Abnahmebegehung, Protokoll, Unterlagen und Nachweise, Schlussabrechnung für die Förderung. Garantien schriftlich erklärt.
Bewertungen
Was Verwaltungen und Stockwerkeigentümer sagen
Beispielbewertung · Demo-Website
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«Die Zusammenfassung der Diagnose und das Traktandum als Vorlage haben den Unterschied gemacht: Das Projekt ging an der ersten Versammlung durch. Die deutschsprachigen Eigentümer erhielten genau dieselben Unterlagen auf Deutsch.»
Nathalie R., Verwalterin einer StWE Crans-Montana · verputzte Dämmung, 32 Einheiten · November 2025
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«Fünf Monate Bauzeit und fast keine Anrufe von Mietern: Der Aushang war jeden Montag aktuell, und der Bauführer hat selbst geantwortet. Die Aufteilung Unterhalt / Mehrwert war für die Mietzinsanpassung bereit.»
Pierre-André M., Bewirtschafter, Liegenschaftsverwaltung Siders · hinterlüftete Fassade, 24 bewohnte Wohnungen · April 2026
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«Das Fördergesuch war eingereicht, bevor das erste Gerüst kam, und die Schlussabrechnung ging am Tag der Abnahme raus. Die Offerten waren Position für Position aufgeschlüsselt, ohne Überraschung am Schluss.»
Markus I., Eigentümer eines Mehrfamilienhauses Visp · Balkone und Dämmung · Juli 2026
Häufige Fragen
Die kurzen Antworten
Was kostet die Dämmung einer Mehrfamilienhausfassade?
Als Grössenordnung: CHF 120.– bis 200.– pro m² ohne Gerüst für eine verputzte Dämmung am Einfamilienhaus, CHF 381.– bis 784.– pro m² exkl. MWST für eine komplette hinterlüftete Faserzementfassade. Für Mehrfamilienhäuser erstellen wir nach einer Diagnose eine Offerte pro Position.
Wann muss das Fördergesuch eingereicht werden?
Vor Baubeginn – sogar vor der Anlieferung des Materials. Sonst verfällt der Anspruch. Wir bereiten das Dossier vor und planen die Baustelle entsprechend.
Können die Mieter im Haus bleiben?
Ja. Wir arbeiten von aussen, Fassade um Fassade, informieren per Brief und Aushang und kündigen Balkonzugänge im Voraus an.
Warum die Thermografie im Winter?
Weil es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen innen und aussen braucht und die Sonne die Verluste überdeckt. Wir messen zwischen November und März.
Arbeiten Sie auch an Einfamilienhäusern?
Ja, auch wenn unsere Spezialität das Mehrfamilienhaus ist. Für ein Einfamilienhaus rechnen Sie mit 3 bis 5 Wochen für eine verputzte Dämmung, Gerüst inbegriffen.
Messen wir Ihre Fassade diesen Winter
Senden Sie ein paar Fotos und das Baujahr: Wir antworten innert zwei Arbeitstagen mit dem weiteren Vorgehen.